DIE LINKE. Kreistagfraktion Rhein-Kreis Neuss stimmt gegen Markt und Wettbewerb im Gesundheitswesen.

Gesundheit ist keine Ware. Wir bevorzugen ein öffentliches Gesundheitssystem, das sich nicht am Profit einer GmbH, sondern an den Menschen orientiert.

„Unsere Sorge ist, dass Private Investoren durch den Verkauf von Gesellschaftsanteilen zu großen Einfluss nehmen können. Dadurch könnte es auf Kosten der Patienten und Belegschaft zu Einsparungen kommen.

Ein Beispiel mit schlimmen Folgen für die Gesundheitsversorgung ist die Frankfurter Orthopädie-Uniklinik oder das Duisburger Klinikum, welches am Ende des Prozesses an den Sanakonzern veräußert wurde.“ sagte Kirsten Eickler, Vorsitzende der Kreistagfraktion DIE LINKE. im Rhein-Kreis Neuss.

Mittlerweile ist bundesweit über ein Drittel aller Kliniken privatisiert –  mit weitreichenden Folgen für Patientinnen und Patienten, sowie für Beschäftigte. Private Krankenhauskonzerne können nicht besser managen, sondern sie sparen rigoros bei den Einkaufs- und Personalkosten.

Krankenhauskonzerne kündigen in der Regel Tarifverträge nach einer Privatisierung, betriebliche Altersvorsorge wird verschlechtert oder abgeschafft und das Personal verringert bzw. Fachpersonal wird durch preiswerte Hilfskräfte ersetzt.

„Unser Fazit, “ stellte Heiner Bäther, Sprecher DIE LINKE. Rhein-Kreis Neuss, fest, „ Gesundheit ist Teil der Daseinsvorsorge und darf nicht zur Ware werden.
Angesichts der schlechten Leistungsbilanz privatisierter Betriebe sollte das Dogma aufgegeben werden, privat sei stets besser als öffentlich.“

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